Verein "Oberschaffhausener Dorfplatz e.V."

Im Jahre 2004 haben die Anwohner einen eingetragenen gemeinnützigen Verein gegründet, um den Platz und das Museum zu erhalten und die Sammlung historischer landwirtschaftlicher Geräte zu erweitern.

Weiter aktive und passive Mitglieder sind herzlich willkommen!
Der Mitgliedsbeitrag beträgt 10 € pro Jahr.

1. Vorstand

Hans Meier
Bergstrasse 139
79268 Bötzingen
Telefon: 07663 / 5209


2. Vorstand

Lars Kanzinger
Bergstrasse 20a
79268 Bötzingen
Telefon: 07663 / 940213



Gründungsfeier

Schriftführer

Gerhard Lay
Wasenweilerstrasse 1
79268 Bötzingen
Telefon: 07663 / 605562


Kassenwart

Axel Sattler
Bergstrasse 65
79268 Bötzingen
Telefon: 07663 / 6563


Geschichte des Oberschaffhausener Dorfplatz

Dieser Dorfplatz befindet sich im Ortsteil Oberschaffhausen der Gemeinde Bötzingen.

Oberschaffhausen wurde erstmals 1143 erwähnt, als Papst Eugen III dem Kloster St. Ulrich den Besitz eines Hofes in Schaffhausen (curtem de Scafhusen) bestätigte. Oberschaffhausen war bis zum Zusammenschluss mit Bötzingen 1938 eine eigenständige Gemeinde.

In Bötzingen zweigt von der alten, am Fuß des Kaiserstuhls entlang führenden Nord-Süd-Verbindung (heute L 114) die Bergstraße ab (L 115). Diese Bergstraße, die über 1,5 km Länge einen Höhenunterschied von 65 m überwindet, ist der erste Abschnitt eines schon zur Römerzeit genutzten Passes (Vogelsangpass), der über den Kaiserstuhl nach Burkheim zum Rhein führt. Im Gegensatz zu anderen Gemeinden am Kaiserstuhl, die entweder ganz zu Vorderösterreich oder ganz zur Markgrafschaft Baden-Durlach gehörten, bildete in Oberschaffhausen die Bergstraße die Grenze. Daher hatte Oberschaffhausen immer evangelische und katholische Einwohner.

Die Bebauung entlang der Bergstraße besteht aus kleinen Gehöften mit großen Toreinfahrten, die weitgehend geschlossene Straßen-fronten bilden.

Im Jahr 1990 erwarb die Gemeinde eines dieser bäuerlichen Anwesen und legte unter Erhaltung der historischen Scheune einen Dorfplatz an. Mit dieser alten Scheune soll sichtbar bleiben, wie Nebengebäude früherer kleinbäuerlicher Betriebe ausgesehen haben. In ihnen waren die Ställe für Kühe, Ziegen und Schweine und Platz für die wenigen landwirtschaftlichen Geräte. Auf den Dachböden wurde Heu und Stroh gelagert.

Die Scheune wurde 1994 im ursprünglichen Stil renoviert und dient heute als kleines Museum, in dem von den Anwohnern historische landwirtschaftliche Geräte und bäuerliche Gegenstände gesammelt werden. Dazu wurde 2004 der gemeinnützige Verein „Oberschaffhausener Dorfplatz e. V.“ gegründet, dessen Mitglieder sich um Erhalt und Erweiterung der Sammlung kümmern.

Der Dorfplatz hat sich zu einem schönen Treffpunkt entwickelt, auf dem ein kleiner Wochenmarkt stattfindet und auf dem sehr beliebte Dorffeste stattfinden, wie z. B. der „Glühweinhock“ an jedem dritten Advent.


Museum

Arbeiten an einem Leiterwagen

Die alte Scheune auf dem Dorfplatz ist weitgehend renoviert. Im Obergeschoss befindet sich die Sammlung historischer Geräte und Gebrauchsgegenstände des früheren bäuerlichen Alltags.

Auf dem Platz sind größere Ausstellungsstücke, wie Weinpresse, Holzbackofen oder eine Brennstelle aufgestellt.

Das Museum wird anläßlich der Feste auf dem Dorfplatz geöffnet.

Strohseilermaschine
Aufbau einer Brennstelle

Glühweinhock

Glühweinhock

An jedem dritten Advent laden die Anwohner zum Glühweinhock auf dem Oberschaffhausener Dorfplatz ein.

Dazu wird der Dorfplatz überdacht und aus einer alten Gulaschkanone gibt es den hervorragenden Bötzinger Wein als Glühwein und dazu deftiges Essen.

Glühweinhock
Gulaschkanone