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Hochbehälter „Kinzge“ saniert

Die Gemeinde Bötzingen hat den Wasserhochbehälter „Kinzge“ grundlegend saniert und damit die Versorgung für das Oberdorf für die Zukunft weiter gesichert.

Die Vorplanungen und bautechnische Untersuchung des Bauvorhabens begannen im Juli 2014. Bei diesen Planungen ging man zunächst von einer Reparatur undichter Stellen im Rohrkeller unter den beiden Wassertanks aus. Auf Grund der bautechnischen Untersuchung des Freiburger BIT-Ingenieurbüros entschied man sich jedoch für eine grundlegende Sanierung des Hochbehälters. Rund 330.000 Euro wurden durch die Gemeinde in die Sanierung des Hochbehälters „Kinzge“ investiert.
 
Der Hochbehälter, der für die Wasserversorgung in den höher gelegenen Gebieten der Gemeinde benötigt wird, umfasst zwei Wassertanks aus Beton, mit je 200 Kubikmeter Volumen. Die beiden Wassertanks wurden zeitlich getrennt saniert, damit die Wasserversorgung im Oberdorf stets mit guter Qualität garantiert werden konnte. Vor der Sanierung war der Luftraum über den Tankbehältern im Hochbehälter offen. Daher musste zuerst die Umwandlung beider Tanks, einschließlich der Trennwand zwischen ihnen bis unter das Dach hochgezogen werden, damit bei der Sanierung des einen Tanks Staub und Schmutz nicht in den währenddessen weiter genutzten anderen Tank gelangen konnten.
 
Als weitere Maßnahmen, des im Dezember 2015 begonnenen Bauprojekts, wurde die Innenbeschichtung der Tanks abgestrahlt und ein neuer mineralischer Putz wurde aufgetragen. Undicht gewordene Stellen in der Betonwand wurden zuvor saniert. Neu konstruiert wurde die Belüftung, die bislang nur über ein einfaches, in den Luftraum über dem Wasser mündendes Rohr erfolgt ist. So verfügt jeder Tank über ein neues Luftrohr mit einer Filterschicht, damit keine Fremdstoffe von außen durch das Luftrohr in den Wassertank gelangen.
 
Auch das Gebäude wurde neu gestaltet. Das vorhandene Flachdach wurde abgebrochen und durch ein Pultdach ersetzt. Die Bedachung erfolgte aus Titanzink. Der Vorplatz wurde gepflastert und um den Hochbehälter eine Umzäunung angebracht. Der Hochbehälter „Kinzge“ gibt durchschnittlich pro Tag zwischen 80 und 90 Kubikmeter Wasser ab. Das Wasser stammt aus den beiden Tiefbrunnen Erlenschachen und Ketsch.